Berichte rund um den Jugendfußball

 

D1-Junioren Bezirksstaffel | FV Löchgau - VfB Tamm 5:0 (1:0)

Administrator (admin@vfb1920de) on 18.10.2020

Der Adler lässt Federn

Die minimale Ausbeute von null Eiern brachte unser Greifvogel vom Horst des großen Favoriten FV Löchgau mit nach Hause ins heimische Nest.
 
Durchaus verschmerzbar, denn das Primärziel Klassenerhalt fußt nicht auf dem Erfolg gegen Top-Mannschaften sondern gegen Teams von gleichwertigem Niveau. 
 
Ohne deshalb eine gewisse Drucksituation zu verspüren nahm unsere D1 die Situation glänzend an und durchkreuzte die Pläne des haushohen Favoriten durch ihr konzentriert forsches Auftreten. Die Heimherren schienen schwer beeindruckt, mit derartig hartnäckiger Gegenwehr hatten diese sicherlich nicht rechnen wollen. Wohl aber unsere Coaches, denn diese verteilten sich geschickt an den Hypotenusen der Arena um zangenartig einzugreifen, sollte es Korrekturen im Spielverlauf bedürfen. Dies ging dem Gesandten des WFV wohl etwas zu weit und er bespaßte das Publikum als ob eine Schwester ihm das Lachgas aufgedreht hatte: Gelb für Trainer Marco wegen Verlassens der Coaching-Zone welche durch fehlende Markierung nicht definiert war. Zu diesem Zeitpunkt etwa fiel auch das Führungstor der Löchgauer ohne unsere bis dahin hellwachen Tammer zu beeindrucken. Mit diesem knappen Pausenstand ging es in die Kabinen.
 
Völlig unerwartet schläfrig betrat man zum zweiten Abschnitt den Kunstrasen und fing sich binnen 180 Sekunden (36./37./38.) unnötige Kisten zur Vorentscheidung ein. Wer aber glaubte dies wäre die endgültige Keule gewesen geht fehl. Der VfB fand allmählich wieder zurück ins Spiel und setzte vor allem bei Standards den einen oder anderen Akzent vor dem Tor des FVL.
 
Als dann in der 45. Spielminute der fünfte Gegentreffer geschluckt werden musste glaubte spätestens keiner mehr daran, dass die Partie noch kippen könnte. Unsere Jungs fühlten sich nach Abpfiff ein wenig wie vom Goldrausch besessene Abenteurer die nach einem harten Arbeitstag im schummrigen Schein der Petroleum-Lampe glücklich sind wenn Ihnen lediglich die treuen Augen eines Silberfisches entgegen blinzeln.
 
Alles in die Waagschale geworfen aber die Maschen des Siebes waren zu groß um gegen diese Leistungssportler in Rot zu bestehen! Nach wie vor ist noch alles im Lot, denn wenn am kommenden Samstag unser Heimspiel mit einem Erfolg endet sind wir wieder mehr als voll im Geschäft und könnten aus eigener Kraft unseren Traum vom Klassenerhalt aufrecht erhalten. Und das ist mit dem auch heute wieder gezeigten Engagement nun wirklich keine Utopie...
 
 

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